{"id":52,"date":"2017-05-04T05:49:16","date_gmt":"2017-05-04T05:49:16","guid":{"rendered":"http:\/\/xn--prschken-n4a.de\/?p=52"},"modified":"2017-05-04T05:49:16","modified_gmt":"2017-05-04T05:49:16","slug":"ludwigsort-an-der-reichstrae-1-ein-kleiner-berblick-und-rckblick","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/xn--prschken-n4a.de\/?p=52","title":{"rendered":"Ludwigsort an der Reichstra&szlig;e 1 &#8211; Ein kleiner &Uuml;berblick und R&uuml;ckblick"},"content":{"rendered":"<p>( Rudi Lewedey, Rosenberg)<\/p>\n<p>Der nachfolgende Bericht wurde am 22. Februar 2005 aus dem Heimatbuch von Johannes Guttzeit von Landsmann Rudi Lewedey aus Heiligenbeil-Rosenberg, heute in 78588 Denkingen, Br\u00fchlstra\u00dfe 8 (Tel. 07424 \/ 85951), erstellt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/xn--prschken-n4a.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Ludwigsort.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Ludwigsort\" style=\"margin: 0px 5px 0px 0px; border: 0px currentcolor; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-left: 0px; float: left; display: inline; background-image: none;\" border=\"0\" alt=\"Ludwigsort\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/xn--prschken-n4a.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Ludwigsort_thumb.jpg?resize=333%2C214\" width=\"333\" align=\"left\" height=\"214\" \/><\/a>Am 17. Mai 1939 hatte die Gemeinde Ludwigsort mit Charlottenthal und Schneewalde 1252 Einwohner. Der Amtsvorsteher f\u00fcr Ludwigsort war der Gutsbesitzer Arthur Dyck aus Wendelau, Fernsprecher Ludwigsort 11. Im Kreis gab es 34 Amtsbezirke. Landj\u00e4ger Post\u00e4mter bzw. Poststellen und Nebenstellen, eine davon war Ludwigsort. Von sp\u00e4testens 1862 an ging eine Personenpost von Zinten nach Ludwigsort.<\/p>\n<p>Der Kreis Heiligenbeil war in drei Zahlbezirke eingeteilt; Heiligenbeil, Zinten und Lud\u00adwigsort. Hier konnten die Arbeitslosen ihre Unterst\u00fctzung nach Vorlage der Meldekarte an festgesetzten Zahltagen in Empfang nehmen.<\/p>\n<p>Zu der ersten bedeutenden Ma\u00dfnahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms nach 1933 geh\u00f6rte der Bau der Reichsautobahn von Elbing nach K\u00f6nigsberg Pr.. Die Trasse hierf\u00fcr durchschnitt den Kreis Heiligenbeil in seiner ganzen L\u00e4nge und nahm nicht nur alle Ar\u00adbeitslosen des Kreises dem Heiligenbeiler Arbeitsamt ab, sondern erforderte auch noch zus\u00e4tzliche weitere Arbeitskr\u00e4fte im \u00fcberbezirklichen Ausgleich aus den Nachbarkreisen und der \u00fcbrigen Provinz. In den Jahren 1936\/38 wurden dann noch weitere Bauvorhaben verwirklicht: Das Industriewerk in Heiligenbell, die Munitionsanstalt in Ludwigsort und der Flugplatz mit den dazugeh\u00f6rigen Unterk\u00fcnften f\u00fcr die Fliegertruppen in der Kreis\u00adstadt.<\/p>\n<p>Als 1886\/87 der Hafen Brandenburg erbaut wurde, besuchten die K\u00f6nigsberger die Brandenburger Heide und den Luftkurort Ludwigsort. Auch der Herdes, der n\u00f6rdlich der Eisenbahnstrecke Ludwigsort &#8211; P\u00f6rschken lag, zog die Sommerfrischler an. Der schmale, 3,20 ha gro\u00dfe Hammerteich bei Ludwigsort erstreckt sich zwischen der Eisenbahn strecke und der Reichsstra\u00dfe 1. Er geh\u00f6rt zum Gut Ludwigsort, liegt 9 m \u00fcber NN und wird von dem Hammer- oder M\u00fchlenflie\u00df durchfl\u00f6ssen, das nach vielen Windungen in Patersort ins Frische Haff m\u00fcndet. Er hat d en Ursprung in der \u201eChristians Rieh&quot; s\u00fcdlich Wendelau und westlich Kopainen. Die minderwertigsten B\u00f6den, deren Ertrag weit unter dem Kreis\u00addurchschnitt (32 Silbergroschen) lag, fanden sich in Ludwigsort, Scholen und Heide. Am niedrigsten war der Grundsteuer &#8211; Reinertrag von Heide mit 2,31 Mark Ludwigsort 4,34 Mark; Stolzenberg 4,76 Mark, Scholen zu Pohren 4,57 Mark, Pr. W\u00e4ldchen 5,01 Mark; D\u00f6senbruch 5,07 Mark, Tiefensee 5,28 Mark:<\/p>\n<p>Am 13. Januar 1929 wurde die neue Kraftpostlinie Heiligenbeil &#8211; Ludwigsort mit den Stichlinien Bladiau, Wohttnick und Bladiau &#8211; Lank er\u00f6ffnet; doch schon nach einer Woche mu\u00dfte der Betrieb der gewaltigen Schneemassen wegen eingestellt werden. Ebenso erging es den \u00fcbrigen Kraftpostlinien Natangens.<\/p>\n<p>In Wolitta und Kahlholz fing man um 1900 herum Sprehne (Stare) und verkaufte sie f\u00fcr 5 Pfennige das St\u00fcck nach Ludwigsort. Die Stare wurden 24 Stunden lang in Buttermilch gelegt, gebraten und galten als Delikatesse. Ich selbst habe sie in Rosenberg mit Aalreusen im Ebereschenbaum gefangen und am Spie\u00df am offenen Lagerfeuer gebraten, sie schmeck\u00adten wie Tauben. Zu den Naturdenkm\u00e4lern geh\u00f6ren vor allem erdgeschichtliche Bildungen. Findlinge , Wasserl\u00e4ufe alte oder seltene B\u00e4ume. Reich war unser Kreis an Baumriesen, die Dank der Kreisverwaltung schon zum Teil unter Naturschutz standen. Besonders Stolz waren wir auf unsere starken Eichen. Zwar wird ihr Alter meist \u00fcbersch\u00e4tzt. Die st\u00e4rkste Eiche in Cadinen d\u00fcrfte kaum 700 Jahre z\u00e4hlen. Die st\u00e4rkste Eiche unseres Kreises, die zugleich die zweitst\u00e4rkste Ostpreu\u00dfens war, stand im Garten von Romansgut. Sie hatte schon stark gelitten und bestand aus einem nach Westen liegenden gr\u00fcnenden Teil nach einem nach S\u00fcdosten stehenden toten und entrindeten St\u00fcck, da\u00df sich oben an den leben\u00adden Stamm lehnte. Infolge von Blitzschlag war ihm vor etwa 150 Jahre ein Teil der Krone geraubt. Der Stammumfang, 1 m \u00fcber der Erde gemessen, betrug um 1930, 8,35 m, H\u00f6he und Kronen Durchmesser je 22 m. Ein noch v\u00f6llig gesunder Baumriese ist die Eiche in Ludwigsort nahe bei dem Gasthause mit einem Umfang von 6,80 m, 29 m H\u00f6he und 32 m Krone .Am Marienstege in Ludwigsort und in Rippen gab es auch m\u00e4chtiger Rotbuchen. M\u00e4chtige Pappeln fanden wir an dem von Kapit\u00e4n Schienert im Jahre 1817 angelegten Philosophengang in Heiligenbeil sowie im Park von Karben und L\u00fcdtkenf\u00fcrst, riesige Kastanien im Park von Paplauken.<\/p>\n<p>Um 500 v. Chr. beginnt die fr\u00fche Eisenzeit, auch La-Tene-Zeit genannt. In dieser Peri\u00adode wurden die Toten in Flachgr\u00e4ber beigesetzt, die meist in gr\u00f6\u00dferer Zahl nebeneinan\u00adder liegen; man spricht deshalb von Flachgr\u00e4berfelder. 1926 wurde ein solches Flachgrab s\u00fcdwestlich des Schneckenberges zerst\u00f6rt; danach konnte eine in einer Brandschicht auf Steinen ruhende Urne mit Leichenbrand, einem bronzenen Fingerring und einem St\u00fcck Bernstein geborgen werden. Aus dem Gr\u00e4berfeld nord\u00f6stlich des Guts Ludwigsort stellte W. Gaerte eine Urne unter einer Steinpackung sicher; zwei andere Gef\u00e4\u00dfe hatten schr\u00e4ge Eindr\u00fccke, das eine auch vier Henkel. Das Gr\u00e4berfeld mit Brandbestattung auf dem Gal\u00adgenberge von Wangmeskeim lieferte zwei bronzene gehenkelte Hohl\u00e4xte mit Riefelungen, eine Sichel, zwei Lanzenspitzen und anderes mehr. Erst nach den napoleonischen Kriegen lie\u00df die Provinz Ostpreu\u00dfen abseits der geschichtlichen Landstra\u00dfe von 1818 ab die Berliner Chaussee erbauen. Sie wurde Ende September 1826 zwischen K\u00f6nigsberg und Braunsberg fertiggestellt und dem \u00f6ffentlichen Verkehr \u00fcbergeben. Sie lief infast gerader Linienf\u00fchrung bei einer L\u00e4nge von 42,772 km durch unseren Kreis, und zwar durch die Orte Brandenburg, Ludwigsort, Bladiau, Heiligenbeil und Granau und erschlo\u00df das n\u00f6rdliche und westliche Kreisgebiet. Diese Berliner Chaussee war die erste Kunststra\u00dfe Ostpreu\u00dfens. Als dann durch die Reichsverordnung vom 28. Mai 1935 bestimmte Stra\u00dfen f\u00fcr den durchgehenden \u00dcberlandverkehr zu Reichsstra\u00dfen erkl\u00e4rt wurden, erhielt unsere Provinzialchaussee die Bezeichnung Reichsstra\u00dfe 1. Sp\u00e4ter werden im Stra\u00dfenverzeichnis 139,6 km Kreisstra\u00dfen genannt, die von Ludwigsort nach Zinten ist auch dabei aufgef\u00fchrt (15,7 km).<\/p>\n<p>Unser Heimatkreis erhielt mit dem Bau der Ostbahn, der ersten Eisenbahnlinie Ostpreu\u00ad\u00dfen, eine wichtige Verkehrsverbindung nach der Provinzialhauptstadt und nach Berlin. Das Teilst\u00fcck zwischen Braunsberg und K\u00f6nigsberg wurde am 2. August 1853 er\u00f6ffnet, es durchquert unseren Kreis in einer L\u00e4nge von 45,2 km. Heiligenbeil, Gr. Hoppenbruch, Wolittnick, Ludwigsort, P\u00f6rschken und Kobbelbude (bereits im Kreis K\u00f6nigsberg) wur\u00adden wichtige Bahnstationen f\u00fcr den Personen und G\u00fcterverkehr.<\/p>\n<p>Rindviehzucht im Kreis! Der Kreis Heiligenbeil ist nach Boden und klimatischen Ver\u00adh\u00e4ltnissen auf Rindviehhaltung und -zucht stark angewiesen. Es \u00fcberwiegt im allgemeinen mittelschwerer bis schwerer Boden, der sehr grasw\u00fcchsig ist und eine gute Weide abgibt. Die G\u00fcter Ludwigsort und Maraunen z\u00fcchteten Airshire-Vieh. Begehrt waren starke Arbeitsochsen mit kr\u00e4ftigem Knochenbau, vor allem breit und tief in der K\u00f6rperform als Zugvieh zum Pfl\u00fcgen und Eggen.<\/p>\n<p>Im Pferdeland Ostpreu\u00dfen geh\u00f6rte der Kreis Heiligenbeil zum Landgest\u00fctbezirk Braunsberg und wurde auf den Deckstellen Karben, Bladiau, Ludwigsort, Deutsch Thierau und J\u00e4cknitz mit Braunsberger Landbesch\u00e4lern versorgt. Dies Landgest\u00fct gab es erst seit 1891.<\/p>\n<p>Die dritte Deckstelle l\u00e4ngst des Frischen Haffs an der Stra\u00dfe nach K\u00f6nigsberg war Ludwigsort, deren Hauptst\u00fctze die Zucht der Frau v. Schichau in Rippen neben einigen b\u00e4uerlichen Zuchten und dem Gutsbetrieb des Restgutes Ludwigsort selbst waren.<\/p>\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jh. hat man wohl versucht, auch eine Forellenzucht einzu\u00adb\u00fcrgern. Der Fischereiverein legte 1877 in Ludwigsort eine Brutanstalt an. In einem 6 qm gro\u00dfen Bretterh\u00e4uschen waren ein Kiesfilter und ein h\u00f6lzerner Brottrog zur Aufnahme von etwa 20000 Bachforellen aufgestellt. Das aus einem oberhalb gelegenen Teiche zugef\u00fchrte Wasser war im Fr\u00fchjahr bei Tauwetter durch den Zuflu\u00df sch\u00e4dlicher Stoffe unbrauchbar geworden, so da\u00df die Eier anderweitig untergebracht werden mu\u00dften. Ob die Brutanstalt dann weiter bestanden hat, ist unbekannt.<\/p>\n<p>In besonders waldreichen Gegenden gab es in der Ordenszeit ganze Beutnerd\u00f6rfer, deren Einwohner sich fast ausschlie\u00dflich mit Bienenzucht besch\u00e4ftigten. Ein vom Deutschen Orden eingesetzter Biener war der Pru\u00dfe Matz Stahl, der seit 1469 auf dem 6 Hufen gro\u00dfen Gut Nadappen, dem sp\u00e4teren Charlottenthal bei Ludwigsort, sa\u00df.<\/p>\n<p>Die Privatw\u00e4lder geh\u00f6rten entweder G\u00fctern oder zu Bauernh\u00f6fen. Ludwigsort hatte 52 ha (Richter war der Besitzer)<\/p>\n<p>Bei Gr\u00fcndung des Truppen\u00fcbungsplatzes Stablack wurde der \u201eStablack&quot; Revierf\u00f6rsterei Stablack und Wilhelmsh\u00f6he am 1. Okt. 1935 an die Heeresforstverwaltung abgetreten.<\/p>\n<p>Die Gesamtgr\u00f6\u00dfe des Forstamtes \u00e4nderte sich dadurch allerdings nur wenig, weil gleichzeitig Verwaltung des Forstamtes Pr. Eylau \u00fcbergingen. Hierdurch wurde aber das fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfige Gewicht des Forstverwaltungsbezirks mehr als bisher in den Kreis Hei\u00adligenbeil verlagert. Bisher hatten im Bereich dieses Nachbarkreises nur die F\u00f6rstereien \u201eSch\u00f6nwalder Heide&quot; und Lauenberg sowie \u201eBrandenburger Heide&quot; zum Forstamt Pr. Eylau geh\u00f6rt. Nach diesen Fl\u00e4chenver\u00e4nderungen hatte das Forstamt Pr. Eylau 1937 eine Gr\u00f6\u00dfe von 5690 ha, gegen 5100 ha im Jahre 1926. Nach 1937 mu\u00dften dann noch 266 ha zur Einrichtung der Munitionsanstalt (MUNA) in Ludwigsort an die Heeresverwaltung abgetreten werden. Anderseits kamen ehemalige kleine Gutswaldungen (Lokehner Wald bei Zinten und Sonnenstuhl bei Braunsberg) mit zusammen etwa 83 ha hinzu.<\/p>\n<p>In Ober Ecker errichtete der Kaufmann Feidt aus K\u00f6nigsberg im Jahre 1855 an Stelle der Papierm\u00fchle einen Eisen- u. Kupferhammer, die er nebst Kohlenschuppen und Wohnung, Garten und Kartoffelland an einen Hammermeister verpachtete. Dieser war verpflichtet, alle 14 Tage auf Verlangen das in den H\u00e4mmern gefertigte Eisen nach einem der n\u00e4chsthe\u00adgenden Bahnh\u00f6fe, Kobbelbude oder Ludwigort, zu schaffen und von da das zum Betrieb notwendige Material abzuholen.<\/p>\n<p>Markgraf Georg Friedrich lie\u00df um 1590 am Hammerflu\u00df zwischen Patersort und Schwanis hinter dem Buchwalde die Papierm\u00fchle Ludwigsort mit zwei Stampfen bauen. Bis zum 18. Jh. f\u00fchrte die Papierm\u00fchle in ihren Erzeugnissen ein Wasserzeichen, das eine Schlange, Kleebl\u00e4tter und Bl\u00fcten verschieden zusammen gestellt zeigt; nach 1707 weisen sie den Namen Ludwigsort auf. Gr\u00fcnwehr hatte im Jahre 1746 1446 Ries Papier geliefert, wesentlich mehr als die Papierm\u00fchlen Karben oder Ludwigsort. 1756 hatte es acht Sorten Papier, und zwar 2170 Ries verkauft, 1803 hatte Beckstein nicht nur Marienpapier, sondern auch Adler- und Karpfen-Papier hergestellt, zusammen 105 Ballen. Die Papierm\u00fchle d\u00fcrfte vor Mitte des 19. Jh. eingegangen sein.<\/p>\n<p>Verein f\u00fcr Leibes\u00fcbungen&#8230;Der VFL-Ludwigsort wurde 1929 gegr\u00fcndet und ging aus der seit 1922 bestehenden Jugendgruppe hervor, die Max Kimritz geleitet hatte. Dem Gr\u00fcndungsvorstand geh\u00f6rten an: Paul Brandt, Vorsitzender, Kimritz, Stellvertreter, E. Steinau und Ewald Petter.<\/p>\n<p>Der Verein z\u00e4hlte \u00fcber 60 Mitglieder und hatte die Vereinsfarben schwarz-wei\u00df. Der bereits von der Jugendgruppe begonnene Ausbau des Sportplatzes &#8211; herrlich gelegen zwi\u00adschen dem Weg nach Patersort und dem Mariensteg, am bewaldeten Steilufer des Ham\u00admerflusses &#8211; wurde durch selbstlosen Einsatz aller Mitglieder z\u00fcgig fortgesetzt, bis er am 10. August 1930 anl\u00e4\u00dflich des Kreisjugendfestes durch den Kreisjugendpfleger Dr. Alfred Kluge &#8211; Zinten eingeweiht werden konnte. 31 Vereine mit \u00fcber 600 Teilnehmern waren zur Einweihung erschienen. Im Jahre 1929 fanden in Ludwigsort bereits die leichtathletischen Meisterschaften der Spielgemeinschaft Heiligenbeil statt. Die Wettk\u00e4mpfe am Verfassungs\u00adtag (11. August 1931) und die Reichsjugendwettk\u00e4mpfe, verbunden mit den Vereinsmeis\u00adterschaften, am 18. September 1932 verdienen ebenfalls besonders erw\u00e4hnt zu werden. Aus der Zeit der Jugendgruppe Ludwigsort haben sich vor allem die Gr\u00fcnder Max Kimritz und Gutsbesitzer Julius Schmidt besondere Verdienste erworben. Das Vereinsleben ging nach 1933 erheblich zur\u00fcck, da viele Sportler zur SA und HJ \u00fcberwechselten. Der VfL hat sich aber nicht aufgel\u00f6st und die Zeit bis zum Kriegsbeginn 1939 tapfer durchgestanden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>( Rudi Lewedey, Rosenberg) Der nachfolgende Bericht wurde am 22. Februar 2005 aus dem Heimatbuch von Johannes Guttzeit von Landsmann Rudi Lewedey aus Heiligenbeil-Rosenberg, heute in 78588 Denkingen, Br\u00fchlstra\u00dfe 8 (Tel. 07424 \/ 85951), erstellt. Am 17. Mai 1939 hatte die Gemeinde Ludwigsort mit Charlottenthal und Schneewalde 1252 Einwohner. 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